Dienstag, 28. April 2015

Brandenburgischen Textilmuseum Forst


 
Gern kehrt man manchmal zu seinen Wurzeln zurück. Ich besuchte dieser Tage den Ort, wo ich einige Jahre meines Lebens auf der Schulbank und im Labor während meiner Ausbildung zum Ingenieur für Textilveredlung verbracht habe. Durch einen Beitrag in der "Spinnwebe" erfuhr ich von einem Museum, welches nach Schließung unserer Schule eingerichtet wurde. Das drängte mich dazu, mal wieder nach "Forschte" zu fahren. Ich war nach dem Studium vielleicht ein oder zweimal noch mal dort und es hat sich - wie überall - doch recht viel getan.
Nach einer tollen Stadtführung durch eine liebe Studienfreundin, besuchte ich das
 
Brandenburgische Textilmuseum Forst
 
Gleich im Eingangsbereich begrüßte mich ein alter Handwebstuhl mit vielen Schäften, der wirklich noch richtig gut funktioniert. Gleich daneben Handspulrad und Spinnrad, automatisierte Webstühle, Jaquardwebstühle mit faszinierender Verschnürungen, Garnkarten in unzähliger Vielfalt, Musterkarten ohne Ende....
 

 
 
 
 
 
Nach einer fast 2stündigen Führung hatte ich unglaublich viel Wissen aufgefrischt, neue Dinge erfahren und war völlig motiviert, weiter handzuwerkeln. Leider hatte ich nicht viel fotografiert, daher hier nur wenige Bilder.
Also, wenn Ihr mal in Sorbien seid und Euch für Textilgeschichte interessiert, dann lasst Euch dieses Museum nicht durch die Lappen gehen. Es lohnt sich sehr!

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